Über eine  fotogene Affen, wunderschöne Strände, Stille im Regenwald und die img_4154Eigenart touristischer Attraktionen – Faszination und Abschreckung zugleich

Auf dem Weg zum Nationalpark Manuel Antonio, der an der Pazifikküste Costa Ricas gelegen ist (nur wenige Kilometer von Quepos entfernt) – schlängelt an Berghängen entlang, an denen Hotel an Hotel gereiht ist. Zwischen den Hotels finden sich auch mehrere Restaurants, aber es ist schwer ein unberührtes Stück Natur zu finden.

Im Tal angekommen warten schon Verkäufer*innen sehnsüchtig uns in ihre Läden zu locken. Verübeln kann man es ihnen nicht, sie leben schließlich vom Tourismus. Dieses Phänomen ist wohl auch allen Orten gemein, die von Tourist*innen förmlich überrannt werden.

Der Eintritt kostet 16$, ist es für einen einmaligen Besuch aber auch wert, da der Park wirklich sehr gut aufbereitet wurde und auch sehr sauber gehalten wird.

Das Tor zu einer anderen Welt

Hinter der Kasse befindet sich der Regenwald – riesige Bäume, die mit einem saftgrünen Blätterwald geschmückt sind – frische Luft, kein Autolärm und plötzlich verliert sich auch die Masse der Tourist*innen im Dickicht des Waldes.

Auf unsere Reise durch den Regenwald entdecken wir unzählige Tiere – Krebse, img_4096verschiedene Vogelarten und Weißkopf-Affen, die sich von Lianen herunterhangeln, um uns näher unter die Lupe nehmen zu können und für die Kamera zu posen.

Auf der anderen Seite des Regenwaldes warten zwei wunderschöne Strände auf, die in klares Wasser münden, das genau die richtige Temperatur hat, um mehrere Stunden darin zu verweilen.

16 Uhr schließt der Park und wir fahren in unser Hostel, um uns für das Abendessen fertig zu machen. Das Abendessen ist lecker, aber bei dem Blick in den Geldbeutel bemerkt man schnell, dass die Preise von einem satten Tourismusaufschlag bestimmt sind.

Alles in allem kann ich sagen, es hat sich gelohnt es einmal zu sehen und sehr positiv finde ich, dass es den Costaricaner*innen ermöglicht wird, einmal im Monat die Strände und den Park kostenlos zu nutzen und sonst zahlen sie auch nur 3$ und keine 16$.

Für mich kann ich sagen, ich habe es gesehen, müsste aber nicht noch einmal hin, da es ebenso atemberaubende Strände in Costa Rica gibt, die kostenlos zugänglich sind.

 

 

 

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